Lehrforschung "Fremdsein & Fremdwerden heute.
Ein ethnografischer Streifzug durch die Stadt"

Fremdsein & Fremdwerden heute. Ein ethnografischer Streifzug durch die Stadt

 

Präsentation der Lehrforschungsergebnisse 

"doing becoming and doing being stranger/strangeness" SoSe 2019 - WiSe 2019/20 // Institut für Soziologie //
AB Qualitative Methoden und Mikrosoziologie


 

Fremdheit im Alltag von Trans*Personen (mit)erleben. Ethnografische Zugänge

Franziska Johanna Braun & Catharina Dorothea Henning

Einleitung

Fremdsein – fast jede*r von uns hat dieses Gefühl der Fremdheit schon einmal erlebt. Ob an der neuen Schule, am neuen Arbeitsplatz, in einer neuen Stadt oder in einer anderen Kultur. Das Gefühl der Fremdheit kann durch die unterschiedlichsten Situationen entstehen. Doch meist ist dieses Gefühl nur temporär und löst sich auf wenn man Orte und Menschen, die einem fremd sind, näher kennenlernt. Doch es gibt auch Situationen und Menschen, bei denen aufgrund von heteronormativen Selbstverständlichkeiten das Gefühl der Fremdheit ein täglicher Begleiter ist. Nicht „sie“ sind fremd, sondern sie werden in dieser heteronormativ durchtränkten Kultur kontext-, personen- und situationsabhängig – selbstredend nicht nur, aber auch – zu Fremden gemacht. 

Diese Fremdheits-Erfahrung müssen in „Sichtbarkeitsordnungen“ (Saalfeld 2020) der Zwei-Geschlechterordnung in unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern Trans*Personen immer wieder machen (u. a. Franzen/Sauer 2010). Vor diesem Hintergrund widmet sich unsere Forschung der Frage, welche Bedeutung Fremdheit im Alltag von Trans*Personen hat.

Angelegt als qualitative Forschung und basierend auf ethnografischen Interviews mit transsexuellen Menschen, beschäftigten wir uns mit Erfahrungen zum Thema Fremdheit in einer größeren Stadt in Thüringen. Zusammen mit den „Informanden“ – wie Spradley (2016) die im Alltag begleiteten und interviewten (Trans*)Personen nennt – haben wir versucht zu erkunden, an welchen Orten und in welchen Situationen Fremdheit in ihrem Leben auftritt und wie sich diese äußert. Wir möchten Ihnen hier unsere Forschung näherbringen und zeigen, was es bedeutet in einer Gesellschaft zu leben, die – gleichwohl es die AneFahne BraunHenningrkennung des dritten Geschlechts gibt – stark in Zwei-Geschlechter-Ordnung (biologische Parallelisierung von Mann-Männlichkeit/Frau-Weiblichkeit) strukturiert ist und damit die „heterosexuelle Matrix“ den Stoff der (Geschlechter-, Sexualitäts- und Begehrens-)Intelligibilität webt (Butler 1991). Was bedeutet Fremdwerden und Fremdsein vor diesem Hintergrund, in der sich sexuelle Freiheit angeblich demokratisiert hat (Lewandowski/Koppetsch 2015: 7), aber dennoch die Zweigeschlechter-Ordnung zentral ist? Wir haben Menschen, die sich selbst als transsexuell bezeichnen, im Alltag begleitet, um das was Fremdheit für sie konkret bedeutet, sichtbar zu machen. 

Es gibt kaum qualitative Studien, die direkt zum Thema Fremdheitskonstruktionen und Transsexualität informieren. Im Rahmen der Geschlechtersoziologie ist das Thema Transsexualität zwar kein neues Forschungsfeld (Hirschauer 1992, Lindemann 2011), aber dennoch, wie an aktuellen Debatten zur sexuellen Vielfalt im Zuge von Diversity-Maßnahmen und Antidiskriminierungsstrategien zu sehen ist, ein hochaktuelles Feld. Da die bisherige Forschung sich stark auf die Sicht von außenstehenden, nicht-transsexuellen Menschen konzentriert, kann unsere Forschung dazu beitragen einen Perspektivwechsel zu ermöglichen. Durch die ethnografischen Interviews mit Trans*Personen wird direkt im Feld geforscht, wodurch vor allem auf Bedürfnisse und individuelle als auch strukturelle Problemlagen aufmerksam gemacht werden kann. Das Gefühl in einer Gesellschaft fremd zu sein und sich auch im eigenen Körper fremd zu fühlen hat erhebliche Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden von Trans*Personen (siehe Studien zur Selbstverletzung wie Fuchs et al. 2012: 13ff, aber auch zur Fremdverletzung siehe Franzen/Sauer 2010), was auf den hegemonialen Ordnungen von Geschlecht, Sexualität und Begehren beruht. Unter dem Abschnitt „Perspektive“ zeigen wir auf mit welcher „Forschungsbrille“ wir uns dem Alltag zugewendet haben. Unter Methode beschreiben wir, die ethnografische Vorgehensweise, auf der unsere Forschung basiert. Dort finden Sie nähere Informationen, wie wir unsere Daten gesammelt, analysiert und ausgewertet haben. Die Ergebnisse unserer Untersuchung finden Sie unter „Ergebnisse“. 

 

Bildquelle: Fransziska J. Braun

Perspektive

AllGender BraunHenning

Wenn wir verstehen möchten, wie das Gefühl der Fremdheit entsteht, müssen wir zunächst verstehen, durch welche Mechanismen Fremdheit gemacht wird damit sie überhaupt als solche erlebbar ist. Fremdheit ist nicht einfach da, sondern ist ein Phänomen, das zufiefst kulturell durchwoben ist.
Fremdheit wird hier ausgehend von einem ethnomethodologischen  Verständnis des „doing strangeness“ im Anschluss an das „doing difference“-Konzept (West/Fenstermaker 1995) als etwas verstanden, das in Alltagsinteraktionen hergestellt wird. Was und wen wir als fremd sehen, ist gesellschaftlich bedingt. ‚Wir werden nicht als Fremde geboren, sondern dazu gemacht‘ frei nach Simone de Beauvoir (1951[1949]) für die Position der „Frau“ ausgeführt. Fremd ist niemand, sondern durch unterschiedliche kulturelle – hier heteronomative – ­ Adressierungen werden Menschen zu Fremden.
Geht man nach Alfred Schütz und Georg Simmel so ist der/die/das Fremde eine Person, die sich einer anderern Gruppe nähert und von dieser dauerhaft akzeptiert werden möchte (vgl. Simmel 2002 & Schütz 2002).  Entlang welcher Dimensionen dabei der/die/das Fremde im Kontext sexueller Vielfalt hergestellt wird, ist unterschiedlich. Dabei kommt es häufig zu Prozessen des Ausschließens und Diskriminierens (vgl. auch Simmel 2002). Wer oder was fremd ist, ist damit eine Frage, die ausgehend von dem Kulturellen definiert wird.

 

Bildquelle: Franzsika J. Braun

Methode

Unsere Forschung ist qualitativ angelegt, das heißt es geht nicht um die Masse und Repräsentativität der Informationen im Sinne quantitativer Forschung, sondern darum Deutungs- und Handlungsmuster der Akteur*innen im Feld zu rekonstruieren, um für das „Neue im Untersuchten, das Unbekannte im scheinbar Bekannten offen zu sein“ (Flick/von Kardorff/Steinke 2013: 17). 


Schreiben BraunHenningWie wir die Daten erhoben haben? Um den Alltag von Trans*Personen zu begleiten eignen sich ethnografische Zugänge sehr gut, da sie uns als Forscherinnen erlauben nah an der untersuchten Lebenswirklichkeit dran zu sein. Wir bedienten uns der Methode des ethnographischen Interviews nach Spradley (1979). Bei diesem geht es darum, sich Informanten/Infomantinnen aus dem Forschungsfeld via Samplingverfahren zu suchen und mit diesem/diesen eine Art „freundliches Gespräch“ (Spradley 1979: 55) zu führen (ebd.). Über diese gelangt man an subjektive Informationen, die uns als Forscher*innen die Möglichkeit geben das Forschungsfeld besser zu verstehen. Wichtig ist dabei, dass wir den Aussagewert der Forschung reflektieren. Wir können sagen, dass die Handlungs- und Deutungsmuster vorkommen, aber nicht wie häufig. So wollen wir hier keine allgemeinen Äußerungen über Trans*Personen ausgehend von unser Forschung treffen, sondern gerade auf die Unterschiedlichkeit und die Bandbreite vom Fremdwerden/-sein bedingt durch den strukturellen Rahmen verweisen.

Wie wir die Daten ausgewertet haben? In Anlehnung an die „Grounded Theory“ (Glaser/Strauss 1996) haben wir die Informationen in Form von Daten, die als Protokolle festgehalten wurden, ausgewertet. Dabei geht es primär darum, dass die Theorie aus den Daten herausgearbeitet wird. Hierfür benötigt es die Interpretation der Daten, um zu einem verlässlichen Aussagesystem zu dem Gegenstand zu kommen (ebd.). Basierend auf dem Kodierverfahren der Grounded Theory: offenes Kodieren, axiales Kodieren und selektives Kodieren haben wir unsere Daten ausgewertet (ebd.). Dadurch ließen sich in den Kategorien verschiedene Dimensionen von Fremdheitskonstruktionen ausmachen (ebd.). Über die ethnografischen Protokolle hinweg zeigen sich entlang der Schlüsselkategorien Gemeinsamkeiten und Unterschiede bzgl. der Fremdheit zwischen Sein und Werden. Bereits hier kann gesagt werden, dass es die Erfahrung von dem*der Transsexuellen nicht gibt, sondern diese durch unterschiedliche Eingebundenheiten ganz vielfältig sind. Allerdings wird die heteronormative Verfasstheit, in dessen Bezug sie sich setzten (wollen/sollen/müssen), über alle Protokolle sichtbar. 

 

Bildquelle: Franziska J. Braun

Ergebnisse

Unsere ethnografische Forschung konnte ausgehend von der Annahme des „doing strangeness“ im Feld der sexuellen Vielfalt zeigen, inwiefern Fremdheit für Trans*Personen im Alltagshandeln im Kontext heteronormativer Selbstverständlichkeiten von Bedeutung ist:  

Das heteronormative Raster: Auffallen und Identität 

 „Es ist besser, wenn man nicht gleich mit Strumpfhose und High Heels durch die Gegend rennt.“ (Protokoll 1, Z. 91)

„Teilweise wurde ich als weltfremd und außerirdisch bezeichnet.“ (Protokoll 1, Z. 106)

Das Eintauchen in die Lebenswelt zeigt, dass Personen, die von der heterosexuellen Geschlechter- und Sexualitätsnorm abweichen zu Fremden gemacht werden. Es gibt Geschlechter- und Sexualitätsordnungen des Visuellen (Saalfeld 2020) entlang derer sich Menschen qualifizieren müssen/sollen, um anerkannt zu werden und nicht als anders gesehen zu werden. Wobei dies stark raum- und ortsabhängig ist und variiert (siehe Punkt zu Raum). Sichtbar werden in den Beobachtungsprotokollen in diesem Zusammenhang, die erheblichen Belastungen für Trans*Personen aufgrund dieser Eingebundenheiten in gesellschaftlich-visuelle Verhältnisse.

Aus den Erzählungen der Informanden wird herauslesbar, dass ihnen ihre gefühlte Identität abgesprochen wird, weil sie der heterosexuellen Matrix von Sexualität, Geschlecht und Begehren nicht entsprechen. Häufig wird in diesem Zusammenhang von Stigmatisierungen gesprochen (vgl. Butler 1991, Simmel 2002). Sehr deutlich wurde es besonders bei gesellschaftlichen Räumen, in denen eine Trennung der Geschlechter vorgenommen wird, wie beispielsweise bei Umkleidekabinen oder Toiletten wie in diesem Auszug sichtbar wird:

Als Frau B. einmal von der Damentoilette kam wies sie eine ältere Dame darauf hin, dass sie gerade von der Damentoilette kommt und ob ihr das aufgefallen sei. (Protokoll 2, Z. 61-63)

In solchen Situationen wird deutlich, dass Geschlecht und Identität in einem gesellschaftlichen Kontext entstehen (Wendel 1999). Es zeigt sich, dass Trans*Personen durch das Raster der Geschlechtsordnung fallen und dabei zu Fremden gemacht werden. Das Fremdmachen erfolgt durch Mimik, Gestik und vor allem abwertende Blicke oder negative Kommentare in solchen Situationen. Die Erzählungen der Informanden verweisen auf das belastende Gefühl, was für sie damit einhergeht.  

Fremdheit schwindet, wenn der Raum größer wird 

„Da wo viele sind, sind auch alle unterschiedlich. Da ist man nicht der Exot, das sind alle Exoten.“ (Protokoll 1, Z. 164-165)

„Zuvor hatte Person A in einem Büro, mit weniger Personen gearbeitet und da gab es immer mal wieder Probleme wegen ihrer Transsexualität. Da wurde sie von den Männern öfter als ‚Tunte‘ bezeichnet und die Frauen konnten sich nicht ganz mit ihrer Art von Weiblichkeit anfreunden. ‚In dem Großraumbüro ist das jetzt ganz anders. Da werde ich so akzeptiert wie ich bin. Es ist aber auch alles anonymer.‘“ (Protokoll 1, Z. 11-14)

Dieses Gefühl zeigt sich aber besonders immer dann, wenn die Räume, in denen sich Trans*Personen bewegen recht klein sind. Wir konnten in unserer Forschung herausfinden, dass Räume die größer sind, wie Großraumbüros oder Großstädte, Räume der Heterogenität und Anonymität sind (vgl. Wehrheim 2009). Das heißt in solchen Räumen treffQueer BraunHenningen viele unterschiedliche Personen aufeinander und nehmen sich dadurch aber nicht immer explizit wahr bzw. wird die Sexualitäts-, Geschlechter- und Begehrensnorm pluralisiert. Dadurch wird keine Fremdheit erzeugt, weil dies Orte des Fremden sind (vgl. Wehrhe
im 2009). An diesem Punkt zeigt sich aber auch, dass es spezielle gesellschaftliche Räume gibt, in denen sexuelle Vielfalt offen gelebt werden kann. Zu diesen zählen Selbsthilfegruppen, Queere Cafés und Bars, aber auch der Christopher Street Day beispielsweise. In solchen Räumen werden bestimmte gesellschaftliche Normen außer Kraft gesetzt (was nicht heißt, dass nicht andere Normen gewichtig werden!), weil sich hier kaum jemand einem gesellschaftlichen hegemonialen Geschlechter-, Begehrens- und Sexualitätsstereotyp zuordnen kann und will. In diesem Fall wird das Fremde recodiert bzw. löst sich auf, da der gesellschaftliche Kontext ein anderer ist (Geiger 2003). 

Schlussendlich: Keine Frage der Toleranz, sondern eine Frage der Anerkennung und auch Umverteilung 


Durch dieses Projekt konnten wir einen Beitrag zur Erforschung der Fremdheitsthematik in Bezug auf Trans*Personen leisten. Dabei sind wir von der Annahme der sexuellen Vielfalt ausgegangen und haben nach Praktiken der Schließung und Öffnung gefragt. Es zeigt sich, dass eine Individualisierung der Problemlagen zu kurz greift und die Fremdheitserfahrungen von Trans*Personen zutiefst strukturell mit Sexualitäts-, Geschlechter- und Begehrensordnungen verankert sind.

Außerdem konnten wir zeigen, dass Fremdsein und Fremdwerden häufig entlang von Stigmatisierungen entsteht. Um diesen entgegenzuwirken, müssen in der Gesellschaft neue Bilder, Repräsentationen und Räume erzeugt werden, die keine klaren Grenzen in Männlichkeit und Weiblichkeit ziehen, sondern flüssige Übergänge ermöglichen. Hierbei sollte nicht die Toleranz, sondern viel mehr die Akzeptanz im Sinne von Anerkennung sexueller Vielfalt im Vordergrund stehen. Denn bereits Goethe erkannte „Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein; sie muss zu Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“ (Goethe 2012: 151)

 

Bildquelle: Franziska J. Braun

Literatur

Beauvoir, S. (1951[1949]): Das andere Geschlecht. Sitte und Sexus der Frau. Rororo. Hamburg.

Dobritz, J./Diabaté, S. (2015): Leitbild und Kinderlosigkeit: Kulturelle Vorstellungen zum Leben ohne Kinder. In: Schneider, N. F./Diabaté, K. R. S. (Hg.): Familienleitbilder in Deutschland: Kulturelle Vorstellungen zu Partnerschaft, Elternschaft und Familienleben. Opladen. Verlag Barbara Budrich: 113-132. 

Fenstermaker, S./West, C. (1995): Doing difference. Gender & Society, 9/1: 837.

Flick, U./Kardorff E. v./Steinke I. (2013): 1. Was ist Qualitative Forschung? Einleitung und Überblick. In: ders. (Hg.): Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Hamburg. rororo: 13-29. 

Franzen, J./Sauer, A. (2010): Benachteiligung von Trans*Personen, insbesondere im Arbeitsleben.  Herausgegeben von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. URL: http://www.transinterqueer.org/download/Publikationen/benachteiligung_von_trans_personen_insbesondere_im_arbeitsleben.pdf [Zugriff am 10.07.2020]

Goethe, W. (2012[1907]): Maxim und Reflexionen. Wiesbaden. Marixverlag.

Geiger, E. (2003): "Deutsch-türkisch?". In: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder. Und Jugendschutz e.V. (Hg.): Integration durch Partizipation. Interkulturelle Ansätze im Jugendschutz. Berlin. Druckcenter Meckenheim: 12-27.

Butler, J. (1991): Das Unbehagen der Geschlechter. Frankfurt am Main.

Hirschauer, S. (1992): Die soziale Konstruktion der Transsexualität. Frankfurt am Main.

Lewandowski, S./Koppetsch, C. (2015): Einleitung. In: Lewandowski, S./Koppetsch, C.(Hg.): Sexuelle Vielfalt und die UnOrdnung der

Geschlechter. Bielefeld. Transcript Verlag: 7-28.

Lindemann, G. (2011): Das paradoxe Geschlecht. Transsexualität im Spannungsfeld von Körper, Leib und Gefühl. Wiesbaden. Springer VS.

Saalfeld, R. K. (2020). Transgeschlechtlichkeit und Visualität: Sichtbarkeitsordnungen in Medizin, Subkultur und Spielfilm (Vol. 26). Bielefeld. transcript Verlag.

Schütz, A. (2002): Der Fremde. Ein sozialpsychologischer Versuch. In: Merz-Benz, P. U./Wagner G. (Hg.): Der Fremde als sozialer Typus. Konstanz. UTB: 73-92.

Simmel, G. (2002): Exkurs über den Fremden. In: Merz-Benz, P. U./Wagner G. (Hg.): Der Fremde als sozialer Typus. Konstanz: 47-53. 

Spradley, J. P. (1979). The Ethnographic Interview. Illinois: Waveland Press Inc.

Strauss, A./Corbin, J. (1996): Grounded Theory - Grundlagen qualitativer Sozialforschung. Weinheim. Psychologie Verlags Union.

Villa, P.-I. (2011): Sexy Bodies. Eine soziologische Reise durch den Geschlechtskörper. Wiesbaden. VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Wehrheim, J. (2009): Der Fremde und die Ordnung der Räume. Leverkusen-Opladen. Barbara Budrich. 

Wendel, S. (1999): Das leibliche Selbst. In: genus – Münsteraner Arbeitskreis für gender studies (Hg.): Kultur, Geschlecht, Körper. Münster. Agenda Verlag: 77-100.

Autor*innenschaft

Braun, Franziska J./Henning, Catharina D. (2020): Fremdheit im Alltag von Trans*Personen (mit)erleben. Ethnografische Zugänge. Entstanden im Rahmen der Lehrforschung "Fremdsein & Fremdwerden heute - ein ethnografischer Streifzug durch die Stadt" von Eva Tolasch am AB Qualitative Methoden und Mikrosoziologie des Instituts für Soziologie der FSU Jena. URL: https://fremdheit-in-der-stadt.de/projekt6